Faltenunterspritzung mit Fillern

Neben Botox können sogenannte Filler eine Option zur Faltenbehandlung darstellen. Dabei verwendet man vorzugsweise abbaubare Filler wie Kollagen oder Hyaluronsäure, die aus körperidentischen Stoffen bestehen und über den Stoffwechsel wieder abgebaut werden.
 
Was passiert bei einer faltenunterspritzung?
Eine Betäubung ist bei dieser Behandlung in der Regel nicht nötig, sensible Stellen, wie zum Beispiel die Haut um den Mund herum, können mit einer Betäubungscreme behandelt werden. Bei allen Methoden zur Faltenunterspritzung ist das Prinzip identisch: Die Falte wird unterfüttert und
damit angehoben und verschwindet für eine Zeit. Der Körper baut das „Füllmaterial" auf natürliche Weise nach und nach ab, weshalb für ein gleichbleibendes Ergebnis regelmäßig nachbehandelt werden muss. Der Eingriff dauert je nach Umfang nur wenige Minuten bis zu einer halben Stunde. Danach wird die unterspritzte Region für zehn bis 20 Minuten gekühlt, um Schwellungen und Rötungen möglichst zu reduzieren.
 
Welche Komplikationen können auftreten?
Präparate zur Faltenunterspritzung sind in Deutschland nicht zulassungspflichtig. Das bedeutet, dass allein der Arzt entscheidet, welches Präparat er anwendet. Um sicherzustellen, dass das für die bestimmte Indikation richtige Füllmaterial genutzt wird, sollte die Unterspritzung daher unbedingt von einem erfahrenen Ästehtisch-Plastischen Chirurgen durchgeführt werden. Es empfiehlt sich, vorab eine Testspritze zu verabreichen, um allergische Reaktionen auszuschließen.
Bei einigen Stoffen können kurzzeitig Nebenwirkungen wie Hautrötungen, Schwellungen, Juckreiz oder Verfärbungen auftreten, die aber in der Regel nach ein bis zwei Tagen wieder verschwinden.