Ohrenkorrektur

Abstehende Ohren sind anlagebedingte Fehlstellungen, unter denen viele Personen leiden. Sie können lediglich ein Ohr betreffen oder aber beidseitig vorliegen. Bereits im Kindesalter führen die sogenannten Segelohren häufig zu Hänseleien und zur Ausgrenzung durch Gleichaltrige. Doch auch im Erwachsenenalter kann das Aussehen der Ohren dazu führen, dass Betroffene sich im Alltag und im Beruf gehemmt fühlen. Mithilfe der Ohrenkorrektur (Otoplastik) ist es möglich, die Ohren den Vorstellungen des Patienten entsprechend anzupassen und so einen entscheidenden Einfluss auf die Gesamterscheinung des Gesichts zu nehmen.
 
Welche Komplikationen können auftreten?
Für einen erfahrenen Plastischen Chirurgen stellt die Ohrenkorrektur einen Routineeingriff mit einem geringen Komplikationsrisiko dar. Dennoch lassen sich unerwünschte Nebenwirkungen nie gänzlich ausschließen. Nach der Ohrenkorrektur kann es vorübergehend zu Schwellungen, Hämatomen und Taubheitsgefühlen im Operationsgebiet kommen. Es können Blutungen, Infektionen und Wundheilungsstörungen auftreten. Durch die Elastizität des Ohrknorpels können sich in Einzelfällen Asymmetrien ergeben, die gegebenenfalls eine weitere Korrekturbehandlung erforderlich machen.