Behandlung · GesichtDie Ohren anlegen lassenEs gibt zwei Hauptursachen für abstehende Ohren. Entweder ist der Knorpel zu stark ausgeprägt oder die Ohrmuschelfalte ist unvollständig geformt. In beiden Fällen kann ein operativer Eingriff auf verschiedene Weisen die Ohren anlegen, um ein ästhetischeres Gesamtbild zu schaffen.
Redaktionbeautyprotect Redaktion
Stand1. Apr. 2026
Fachlich geprüft
Dr. med. Marc EckFacharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr. med. Nina DucksteinFachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr. med. Davide ToniniFacharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Beschreibung
Das Ohren anlegen – kleiner Eingriff, große Wirkung
Abstehende Ohren fallen auf und landen daher nicht selten im Fokus von Spott und Hohn, oft schon im Kindesalter. Um dem zu entgehen, lassen viele Eltern ihren Kindern bereits vor der Einschulung operativ die Ohren anlegen. Aber auch viele Erwachsene entscheiden sich später noch für den Eingriff.
 
Für das Ohren anlegen haben Ohrenärzte wie plastische Chirurgen unterschiedliche Methoden entwickelt, die mittlerweile Routineeingriffe sind. Bei der klassischen Otopexie macht der behandelnde Arzt einen Schnitt hinter dem Ohr, bearbeitet dann den Ohrknorpel, um ihn anschließend mit Haltefäden zu formen. Ein etwas weniger invasiver Eingriff ist die Fadenmethode, bei der ein Faden aus reißfestem Prolene mit einer Nadel unsichtbar unter die Haut gebracht wird, um die Anthelix, eine Falte in der Ohrmuschel, nach hinten zu biegen. Bei der Earfold-Methode werden über winzige Schnitte kleine Implantate unter die Haut gesetzt, die jene Ohrmuschelfalte formen und damit nach hinten biegen sollen.
 
Welcher Eingriff für das Ohren anlegen auch zum Einsatz kommt, es können Risiken oder Komplikationen auftreten. Gängige Nebenwirkungen sind Schwellungen, Hämatome oder Schmerzen. Schwerwiegender sind Infektionen oder Taubheitsgefühle. In Einzelfällen können Folgebehandlungen notwendig werden, etwa durch bei der Heilung entstehende Asymmetrien oder Wundheilungsstörungen. Sorgen Sie für diesen Fall vor und sichern Sie sich ab mit beautyprotect.
 
Vor der OP
Hinweise zur Vorbereitung auf das Ohren anlegen
Die chirurgische Anpassung der Ohren ist für gewöhnlich relativ komplikationsarm und mit wenigen Risiken verbunden. Der Eingriff wird in den meisten Fällen bei örtlicher Betäubung vorgenommen, daher müssen im Vorfeld keine großen Vorkehrungen getroffen werden, wie etwa bei anderen Schönheitsoperationen.
 
  • Das Ohren anlegen ist trotz simpler Technik ein operativer Eingriff, daher sollten Sie auch hier einige Zeit vor wie nach der OP auf blutverdünnende Mittel wie Aspirin, ähnliche Grippe- oder Schmerzmittel sowie Alkohol verzichten.
  • Sie sollten sich etwa eine Woche nach dem Eingriff schonen. Wir empfehlen daher, sich für diesen Zeitraum freizunehmen.
Nachsorge
Was Sie nach dem Ohren anlegen beachten sollten
Da für das Ohren anlegen mehrere Techniken zum Einsatz kommen können, gibt es auch unterschiedliche Aspekte für die Nachsorge zu beachten. Hier unsere Hinweise für alle Fälle:
 
  • Nach der klassischen Otopexie tragen Sie in den ersten Tagen einen Kopfverband, der die Wundheilung unterstützt.
  • Sobald die Fäden entfernt sind oder sich aufgelöst haben, sollten Sie über mindestens drei Wochen ein Stirnband anlegen, um den Heilungsprozess weiter zu unterstützen und damit die Ohren nicht aus Versehen abknicken.
  • Weder bei der Faden- noch bei der Earfold-Methode ist ein Verband üblich. Sie sollten jedoch Infektionen vermeiden. Achten Sie auf ausreichend Hygiene und verzichten Sie auf das Tragen von Ohrringen.
  • Mit Sport sollten Sie nach dem Ohren anlegen frühestens nach vier Wochen beginnen. Wenn Sie Mannschaftssport mit viel Körperkontakt betreiben, wie Fußball oder Handball, warten Sie noch etwas länger, um Verletzungen zu vermeiden.
  • Tragen Sie statt Ihrer Brille zunächst Kontaktlinsen, falls möglich.
  • Vermeiden Sie für etwa zwei Wochen Sonne, Solarium, Schwimmbad oder Sauna.
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