Oberarmstraffung

Im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses verliert die Haut an Spannkraft und Elastizität. Zudem treten vermehrt unerwünschte Fettablagerungen auf. An den Oberarmen führt dies häufig zu hängenden Hauttaschen. Auch mangelnde Bewegung oder eine starke Gewichtsabnahme können das Aussehen der Oberarme beeinflussen. Mit Diäten oder Sport ist dem Gewebe- und Hautüberschuss zumeist nicht beizukommen. Fühlen sich Betroffene durch erschlaffte Partien an den Oberarmen gehemmt und wünschen sich eine gestraffte und jugendliche Silhouette zurück, kann eine Oberarmstraffung die optimale Lösung darstellen.
 
Was passiert bei einer oberarmstraffung?
Je nach Ausmaß der zu straffenden Regionen liegt die Dauer für eine Oberarmstraffung bei anderthalb bis zwei Stunden. Der Eingriff findet in Vollnarkose statt und kann entweder ambulant oder stationär erfolgen. Bei der Operation entfernt der Ästhetisch-Plastische Chirurg den Haut- und Fettgewebsüberschuss an den Oberarmen. Anschließend wird das betreffende Areal gestrafft und Nähte in den tiefen Gewebsschichten gesetzt. In einigen Fällen kann die Oberarmstraffung auch durch eine reine Fettabsaugung (Liposuktion) erfolgen. Voraussetzungen hierfür sind ein allenfalls schwacher Elastizitätsverlust der Haut sowie eine gute Lokalisation der überschüssigen Fettdepots. Die Konturierung der Arme mithilfe einer Liposuktion dauert etwa eine Stunde und wird zumeist unter örtlicher Betäubung durchgeführt.
 
Welche Komplikationen können auftreten?
Eine Oberarmstraffung ist ein operativer Eingriff und daher auch mit den üblichen Risiken und Komplikationen einer Operation verbunden. Es kann zu Nachblutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen kommen. Leichte Schwellungen, Rötungen oder Blutergüsse sind zumeist unbedenkliche Beschwerden nach einer Oberarmstraffung, die innerhalb kurzer Zeit selbstständig abklingen. Regelmäßiges Kühlen unterstützt den Heilungsprozess. Auch ein vorübergehendes Taubheitsgefühl an den behandelten Arealen ist eine normale Reaktion nach einer Straffungsoperation. Für gewöhnlich ist die Sensibilität an den Oberarmen spätestens nach sechs Monaten wiederhergestellt. Sollten die Narben nach etwa zwölf Monaten nicht den Vorstellungen des Patienten entsprechen, kann eine entsprechende Narbenkorrektur besprochen werden.