Behandlung · BauchDie BauchdeckenstraffungEin flacher Bauch ist eines jener Schönheitsideale, die viele Neider hat. Veranlagung, hohes Übergewicht oder Schwangerschaften lassen die Haut erschlaffen und selten hilft hier Sport. Eine Bauchdeckenstraffung kann oft das gewünschte Ergebnis erzielen.
Redaktionbeautyprotect Redaktion
Stand1. Sep. 2026
Fachlich geprüft
Dr. Karl Waked,Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr. med. Marc EckFacharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr. med. Nina DucksteinFachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr. med. Davide ToniniFacharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Beschreibung
Die Bauchdeckenstraffung – für glatte Konturen
Wenn Sport auf Ihrer To-do-Liste steht, ist das immer gut. Leider gibt es Körperstellen, die reagieren einfach nicht auf Ihre Bemühungen. Viele Frauen und Männer haben mit hartnäckigem Bauchfett zu kämpfen. Durch großen Gewichtsverlust oder eine Schwangerschaft kann zudem die Haut stark erschlaffen und in schwerwiegenderen Fällen nach unten hängen. Da können Sie mit noch so viel Sport einfach nichts ausrichten. Eine mögliche Alternative ist die operative Bauchdeckenstraffung.
 
Für Ihre Bauchdeckenstraffung wählt der operierende Arzt eine Operationsmethode aus, die für Ihren Körper und individuellen Fall geeignet ist. Es gibt verschiedene Formen der Bauchdeckenstraffung, von einer Mini-Bauchdeckenstraffung mit begrenzter Hautentfernung bis zu einer vollständigen Bauchdeckenstraffung mit Straffung der Bauchwand und Neuplatzierung des Bauchnabels. In manchen Fällen kann der Schnitt um den Rücken herum verlaufen, wodurch der Eingriff zu einem kompletten Unterkörperlift erweitert wird. Die Länge des Schnitts einer Bauchdeckenstraffung richtet sich nach dem Ausmaß des Haut- und Fettüberschusses.
 
Häufig treten nach der Bauchdeckenstraffung Schwellungen und Blutergüsse auf. Das ist normal und diese Nachwirkungen klingen nach einigen Wochen wieder ab. Gefühlsminderungen, Durchblutungsstörungen am Nabel, Hautunregelmäßigkeiten und Fettgewebsnekrosen sind mögliche Komplikationen, die Nachbehandlungen erforderlich machen, die Sie ebenfalls selbst bezahlen müssten. Schließen Sie für Ihre Bauchdeckenstraffung unsere Folgekostenversicherung beautyprotect ab. Dann übernehmen wir die Kosten.
 
Vor der OP
Hinweise zur Vorbereitung auf die Bauchdeckenstraffung
Für eine Bauchdeckenstraffung ist es von Vorteil, wenn Sie bereits körperlich fit sind und Ihr Idealgewicht seit 6 Monaten stabil halten. Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse und beachten Sie außerdem die folgenden Hinweise:
 
  • Für eine gute Wundheilung nach der Bauchdeckenstraffung sollten Sie von 4 Wochen vor bis 4 Wochen nach der Operation auf Nikotin verzichten.
  • Verzichten Sie von 2 Tagen vor bis 3 Tagen nach der Operation auf alkoholische Getränke.
  • Blutgerinnungshemmende oder -fördernde Medikamente sind ebenfalls tabu. Falls diese für Sie medizinisch notwendig sind, besprechen Sie das mit Ihrem Arzt.
  • Planen Sie mindestens für zwei Wochen nach der Bauchdeckenstraffung Erholung ein und organisieren Sie gegebenenfalls Ihre Abwesenheit von der Arbeit.
  • Damit Sie für den Eingriff nüchtern sind, essen Sie am besten ab Mitternacht in der Nacht vor der Operation nichts mehr.
Nachsorge
Was Sie nach der Bauchdeckenstraffung beachten sollten
Für eine gute und schnelle Heilungsphase sollten Sie sich in den ersten sechs Wochen nach der Bauchstraffung schonen. Nach dem Eingriff sind Sie noch zwischen zwei und vier Tagen in der Klinik. Für die Zeit danach haben wir die folgenden Tipps für Sie:
 
  • Entlasten Sie Ihre Bauchdecke zu jeder Zeit, so gut es geht. Das heißt, vermeiden Sie Bewegungen, die Ihre Bauchmuskeln stark beanspruchen.
  • Tragen Sie keine Lasten, die mehr als fünf Kilogramm wiegen und beginnen Sie mit Sport frühestens nach vier Wochen, Krafttraining erst nach sechs Wochen.
  • Leichte Bewegung wie Spaziergänge unterstützen Ihre Heilungsphase nach der Bauchdeckenstraffung und vermindern das Thromboserisiko. Das ist in der Regel bereits wenige Tage nach der Operation möglich.
  • Schlafen Sie auf jeden Fall auf dem Rücken und falls möglich in etwas erhöhter Position des Oberkörpers.
  • Je nach Operateur tragen Sie in den ersten Tagen nach der Operation einen weichen Verband oder eine Kompressionskleidung der Stufe 1. Diese wird nach 10 bis 14 Tagen häufig durch eine Kompressionskleidung der Stufe 2 oder ein engeres Mieder ersetzt. Die genauen Vorgaben zur Kompressionskleidung legt Ihr Operateur fest.
  • Warten Sie mit Sonne oder Solarium, bis Ihre Narben nicht mehr gerötet sind. Dies ist in der Regel nach etwa zwei bis drei Monaten der Fall. Auch danach sollten Sie nur mit hohem Lichtschutzfaktor in die Sonne gehen, damit sich Ihre Narben nicht dunkel färben. Vermeiden Sie in den ersten 3 Monaten jede direkte Sonneneinstrahlung und verwenden Sie bis 18 Monate nach der Operation einen Sunblocker.
  • Wundverbände werden in der Regel 2 Wochen nach der Operation weitergeführt, danach wird 3 bis 6 Monate lang ein Silikontape empfohlen.
  • In den meisten Fällen wird eine manuelle Lymphdrainage empfohlen, um den Rückgang der Schwellung zu fördern. Rechnen Sie je nach Art des Eingriffs mit 10 bis 20 Sitzungen in den ersten 6 bis 12 Wochen.
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