Bauchdeckenstraffung

Die Bauchdeckenstraffung gehört weltweit zu den beliebtesten ästhetisch-plastischen Eingriffen und ist dann empfehlenswert, wenn am Bauch ein deutlicher Hautüberschuss besteht, wie es zum Beispiel nach starkem Gewichtsverlust oder nach einer Schwangerschaft der Fall sein kann. Hier helfen meist weder Training noch Diäten. Bei einer Bauchdeckenstraffung wird der Hautüberschuss entfernt, wobei gleichzeitig auch Fettgewebsüberschüsse beseitigt werden.
 
Was passiert bei einer bauchdeckenstraffung?
Der Eingriff ist mit einem stationären Aufenthalt verbunden. Während der OP entfernt der Arzt den Hautüberschuss mithilfe eines quer verlaufenden Schnittes. Die Bauchhaut wird von den Hüftknochen aufwärts von den darunterliegenden Muskeln gelöst und gestrafft. Der Hautüberschuss wird entfernt und die entstehende Narbe so platziert, dass sie beim Tragen von Wäsche oder Badekleidung möglichst nicht zu sehen ist.
 
Welche Komplikationen können auftreten?
Bei der Bauchdeckenstraffung handelt es sich um eine schwerwiegende Operation. Zu den spezifischen möglichen Komplikationen bei diesem Eingriff gehören Nabeldurchblutungsstörungen und Nabeldeformationen. Kleine Asymmetrien im Narbenverlauf und in der Kontur sind schwer zu beeinflussen. Die operierte Haut kann anfangs gefühllos bleiben, innerhalb eines halben Jahres stellt sich aber die volle Empfindungsfähigkeit wieder ein.
Wie bei jedem operativen Eingriff besteht die Gefahr von Infektionen bis hin zu Gewebsnekrosen. In diesem Fall müssen Patienten mit Blutergüssen rechnen.
Während der OP eingebrachte Drainageschläuche beugen den negativen Auswirkungen möglicher Nachblutungen und Ansammlungen von Gewebsflüssigkeit vor. Sie werden nach etwa zwei Tagen
wieder entfernt.