Bruststraffung

Durch Schwangerschaft, Stillen oder altersbedingten Elastizitätsverlust der Haut leidet das Bindegewebe. Die Brust verliert dadurch ihre ursprüngliche Form, erschlafft und kann hängen. Hier kann eine Bruststraffung (Mastopexie) Abhilfe schaffen und die Brust wieder in Form bringen.
 
Was passiert bei einer bruststraffung?
Der Eingriff wird stationär im Krankenhaus durchgeführt und erfolgt in Vollnarkose. Bei der Mastopexie gibt es viele verschiedene Schnitttechniken, die teils auch bei der Brustverkleinerung eingesetzt werden. Für welche Operationsmethode Arzt und Patientin sich entscheiden, hängt von den Wünschen und Vorstellungen der Frau und von ihren körperlichen Voraussetzungen ab. Ziel ist immer, eine natürliche Brustform zu schaffen und dabei so wenig Narben wie möglich zu hinterlassen. Um dies zu erreichen, kann die Straffung mit einer Brustvergrößerung oder einer Brustverkleinerung verbunden werden. Auch können zusätzlich Implantate eingesetzt werden. Der Eingriff dauert etwa zwei bis dreieinhalb Stunden.
 
Welche Komplikationen können auftreten?
Die Risiken einer Bruststraffung gelten als gering. Nichtsdestotrotz können - wie bei jedem chirurgischen Eingriff - auch hier Komplikationen auftreten. Dazu gehören Blutungen, Wundheilungsstörungen und Infektionen. Schwerwiegende Folgeerscheinungen wie Thrombosen, Embolien oder das Absterben von Gewebe sind selten.
Allerdings sind die Haut im Operationsgebiet und vor allem die Brustwarze nach der Operation relativ oft weniger sensibel als zuvor. Dies hängt damit zusammen, dass der Arzt bei der Mastopexie feine Hautnerven durchtrennen muss. Bei den meisten Frauen kehrt das Gefühl aber im Laufe der nächsten Monate wieder zurück. In Einzelfällen können die Sensibilitätsstörungen allerdings auch dauerhaft bleiben oder es kommt zu einer höheren und unangenehmen Sensibilität.