Magenverkleinerung

Personen, die unter starker Fettleibigkeit (Adipositas) leiden, sehen sich häufig gesundheitlichen und sozialen Problemen gegenübergestellt. Vielfach fühlen sie sich im beruflichen als auch im privaten Alltag gehemmt. Eine chirurgische Magenverkleinerung kann hierbei helfen, das Körpergewicht massiv zu verringern und sowohl eine körperliche als auch eine seelische Besserung bei Betroffenen zu erzielen.

Trägt die Krankenkasse die Kosten für eine Magenverkleinerung?
Ist die Gesundheit des Patienten aufgrund des starken Übergewichts gefährdet, ist es möglich, dass die Krankenkasse die Kosten für die Magenverkleinerung trägt. Oftmals müssen Patienten hierbei nachweisen können, dass zuvor nicht-operative Maßnahmen durchgeführt wurden, diese aber erfolglos blieben. Auch sind die Mitarbeit, die Bereitschaft und die Disziplin des Patienten entscheidend. In jedem Fall ist es empfehlenswert, vor der Magenverkleinerung mit der jeweiligen Krankenkasse über eine eventuelle Kostenübernahme zu sprechen.
 
Was passiert bei einer magenverkleinerung ?
Eine Magenverkleinerung zielt darauf ab, das Volumen des menschlichen Magens chirurgisch zu reduzieren. Auf diese Weise können nur noch geringe Mengen Nahrung aufgenommen werden. Infolgedessen verliert der Patient an Gewicht. Welche Methode zur Verkleinerung des Magens angewendet wird, ist abhängig von den individuellen Ausgangsvoraussetzungen des Patienten und dem angestrebten Ergebnis. So kann beispielsweise ein Magenballon, ein Magenband oder ein Magenbypass die Gewichtsreduktion unterstützen. Der Eingriff findet stationär unter Vollnarkose statt. Eine erfolgreiche Therapie setzt voraus, dass der Patient gewillt ist, eine gesunde Lebensführung anzustreben.
 
Welche Komplikationen können auftreten?
Bei den verschiedenen Methoden der Magenverkleinerung oder der Bypass-Operationen handelt es sich jeweils um chirurgische Eingriffe, die Komplikationsrisiken bergen können. Zu den grundsätzlichen Risiken einer Operation zählen unter anderem Nachblutungen, Wundheilungsstörungen oder Infektionen. In seltenen Fällen kann es zu Magen- oder Darmverschlüssen kommen. Des Weiteren können Unverträglichkeiten hinsichtlich der Narkose auftreten.